Profil

JULIA setzt neue Maßstäbe im Sortiment der mehrzeiligen Wintergersten. Durch die Kombination der Doppelresistenz gegenüber den bodenbürtigen Gerstengelbmosaikviren(Typ 1 und Typ 2) als ertragsstärkste Sorte ihres Wertprüfungsjahrgangs bietet sie dem Praktiker ein hohes Maß an Anbau- und Vermarktungssicherheit.

  

  • Ertragsstärkste Sorte mit Höchstnote 9/9
  • Resistenz gegen Gerstengelbmosaikvirus (BaYMV) Typ 1+2
  • Sehr frohwüchsig
  • Strohstabil und standfest

Allgemein

Zeiligkeit Mehrzeilig
Typ Kompensationstyp
Produktionsziel Erzeugung von Höchsterträgen auf allen Standorten, auch Standorte mit Gelbmosaikvirus Typ 1 und Typ 2.
Standort Für alle Standorte geeignet.
Zeiligkeit Mehrzeilig
Typ Kompensationstyp
Produktionsziel Erzeugung von Höchsterträgen auf allen Standorten, auch Standorte mit Gelbmosaikvirus Typ 1 und Typ 2.
Standort Für alle Standorte geeignet.

Agronomische Eigenschaften

Ährenschieben
4
früh bis mittel
Reife
5
mittel
Pflanzenlänge
5
mittel
Ährenschieben
4
früh bis mittel
Reife
5
mittel
Pflanzenlänge
5
mittel

Neigung zu

Lager
3
gering
Halmknicken
5
mittel
Ährenknicken
4
gering bis mittel
Auswinterung
4
gering bis mittel
Lager
3
gering
Halmknicken
5
mittel
Ährenknicken
4
gering bis mittel
Auswinterung
4
gering bis mittel

Ertragseigenschaften

Bestandesdichte
4
niedrig bis mittel
Kornzahl / Ähre
7
hoch
Tausendkornmasse
6
mittel bis hoch
Kornertrag Stufe 2
9
sehr hoch
Kornertrag Stufe 1
9
sehr hoch
Bestandesdichte
4
niedrig bis mittel
Kornzahl / Ähre
7
hoch
Tausendkornmasse
6
mittel bis hoch
Kornertrag Stufe 2
9
sehr hoch
Kornertrag Stufe 1
9
sehr hoch

Qualität

Marktwareanteil
8
hoch bis sehr hoch
Hektolitergewicht
5
mittel
Rohproteingehalt
2
sehr niedrig bis niedrig
Marktwareanteil
8
hoch bis sehr hoch
Hektolitergewicht
5
mittel
Rohproteingehalt
2
sehr niedrig bis niedrig

Anfälligkeiten

Mehltau
4
gering bis mittel
Netzflecken
4
gering bis mittel
Rhynchosporium
5
mittel
Zwergrost
5
mittel
Ramularia
4
gering bis mittel
Mehltau
4
gering bis mittel
Netzflecken
4
gering bis mittel
Rhynchosporium
5
mittel
Zwergrost
5
mittel
Ramularia
4
gering bis mittel

Gelbmosaikvirus

BSA Resistenzeinstufung 1* (BaYMV-1, BaYMV-2)
BSA Resistenzeinstufung 1* (BaYMV-1, BaYMV-2)

Eignung

Mulchsaat
+ + +
Ökoeignung
+ + +
Schwache Standorte
+ +
Mulchsaat
+ + +
Ökoeignung
+ + +
Schwache Standorte
+ +

Pflanzenschutz

Wachstumsreglerbedarf
+
Fungizidintensität
+

Einstufung nach eigenen Ergebnissen.

Wachstumsreglerbedarf
+
Fungizidintensität
+

Einstufung nach eigenen Ergebnissen.

Standorte

Für alle Standorte geeignet. Anbauwürdig auch auf Standorten mit hohem Lagerdruck.

Produktionsziel

Erzeugung von Höchsterträgen auf allen Standorten, auch Standorte mit Gelbmosaikvirus Typ 1 und Typ 2.

Sortentyp

JULIA ist ein Kompensationstyp und erzielt ihren sehr hohen Kornertrag über geringere bis mittlere Bestandesdichten sowie hohen Kornzahlen/Ähre und mittlerer bis hoher TKM.

Saatzeit / Saatstärke

Ideal für mittelfrühe bis mittelspäte Saattermine.

Bestandesdichte

Niedrige Ertragserwartung: 430-450 Ähren/m²
Mittlere Ertragserwartung: 480-520 Ähren/m²
Hohe Ertragserwartung: 520-600 Ähren/m²

Wachstumsregler

Gute bis mittlere Standfestigkeit mit geringem bis mittlerem Wachstumsreglerbedarf. Auf Standorten mit hohem Ertragspotenzial oder hohem Lagerdruck hat sich ein Splitting bewährt. 

Beispiel:  mittlere bis hohe Ertragserwartung/gute Wasserversorgung
EC 31/32 0,3-0,4 l/ha Moddus   oder  0,5-0,8 Medax Top + 0,5-0,8 l/ha Turbo
EC 32/37   0,8 l/ha Bogota + 0,2 l/ha Moddus

Beispiel:  geringe Ertragserwartung/schlechte Wasserversorgung
EC 31/32 0,3-0,4 l/ha Moddus

WR-Einsatz an Bestandesentwicklung, Standort, Ertragspotenzial und Witterung anpassen.

Herbizide / Fungizide

Geringe bis mittlere Pflanzenschutzintensität. Mehltaubehandlung in der Regel nicht notwendig, da gute Resistenz. Gute Resistenz gegen Ramularia. Netzflecken-, Zwergrost- und Rhynchosporiumresistenz mittel. Pflanzenschutzmaßnahmen grundsätzlich am Befall ausrichten. 

Düngung

JULIA ist im Frühjahr wüchsig, deshalb früh andüngen. Die N-Gaben sollten an Standort, Bestandesentwicklung und Ertrag angepasst werden. Alle Ertragskomponenten gleichmäßig fördern = ausgeglichene N-Düngung.

Bildergalerie

Die hier genannten Sorteninformationen, Empfehlungen und Darstellungen erfolgen nach bestem Wissen und Gewissen, aber ohne Gewähr auf Vollständigkeit und Richtigkeit. Wir können nicht garantieren, dass die beschriebenen Eigenschaften wiederholbar sind. Alle Angaben dienen als Entscheidungshilfe. Mischungszusammensetzungen können sich bei Nichtverfügbarkeit einzelner Sorten ändern. Stand 07/2021, Änderungen vorbehalten.