Profil

AKTEUR ist der Eliteweizen, der hohe Qualitätssicherheit mit sehr guten agronomischen Eigenschaften und stabilen Erträgen verbindet. Seine Qualität wird europaweit von Verarbeitern geschätzt.

  • Der Dauerbrenner unter den E-Weizen
  • Qualitätssicher mit bester Fallzahlstabilität
  • Sehr standfest und trockentolerant

Allgemein

Qualitätsgruppe E
Typ Einzelährentyp
Produktionsziel Hohe Marktleistung durch gute Erträge und sichere E-Qualität.
Standort Für alle Standorte geeignet.
Qualitätsgruppe E
Typ Einzelährentyp
Produktionsziel Hohe Marktleistung durch gute Erträge und sichere E-Qualität.
Standort Für alle Standorte geeignet.

Agronomische Eigenschaften

Ährenschieben
6
mittel bis spät
Reife
5
mittel
Pflanzenlänge
6
mittel bis lang
Ährenschieben
6
mittel bis spät
Reife
5
mittel
Pflanzenlänge
6
mittel bis lang

Neigung zu

Lager
5
mittel
Auswinterung
5
mittel
Lager
5
mittel
Auswinterung
5
mittel

Ertragseigenschaften

Bestandesdichte
4
niedrig bis mittel
Kornzahl / Ähre
4
niedrig bis mittel
Tausendkornmasse
5
mittel
Kornertrag Stufe 2
2
sehr niedrig bis niedrig
Kornertrag Stufe 1
1
sehr niedrig
Bestandesdichte
4
niedrig bis mittel
Kornzahl / Ähre
4
niedrig bis mittel
Tausendkornmasse
5
mittel
Kornertrag Stufe 2
2
sehr niedrig bis niedrig
Kornertrag Stufe 1
1
sehr niedrig

Qualität

Qualitätsgruppe E
Fallzahlstabilität +
Fallzahl
8
hoch bis sehr hoch
Rohproteingehalt
8
hoch bis sehr hoch
Sedimentationswert
9
sehr hoch
Griffigkeit
6
mittel bis hoch
Wasseraufnahme
4
niedrig bis mittel
Mineralstoffwertzahl
4
niedrig bis mittel
Mehlausbeute T 550
7
hoch
Volumenausbeute
8
hoch bis sehr hoch
Elastizität des Teiges - überwiegende Eigenschaft
3
kurz
Oberflächenbeschaffenheit des Teiges
3
trocken
Qualitätsgruppe E
Fallzahlstabilität +
Fallzahl
8
hoch bis sehr hoch
Rohproteingehalt
8
hoch bis sehr hoch
Sedimentationswert
9
sehr hoch
Griffigkeit
6
mittel bis hoch
Wasseraufnahme
4
niedrig bis mittel
Mineralstoffwertzahl
4
niedrig bis mittel
Mehlausbeute T 550
7
hoch
Volumenausbeute
8
hoch bis sehr hoch
Elastizität des Teiges - überwiegende Eigenschaft
3
kurz
Oberflächenbeschaffenheit des Teiges
3
trocken

Anfälligkeiten

Mehltau
8
stark bis sehr stark
Drechslera tritici-repentis
5
mittel
Gelbrost
9
sehr stark
Braunrost
5
mittel
Ährenfusarium
4
gering bis mittel
Pseudocerosporella
6
mittel bis stark
Blattseptoria
6
mittel bis stark
Mehltau
8
stark bis sehr stark
Drechslera tritici-repentis
5
mittel
Gelbrost
9
sehr stark
Braunrost
5
mittel
Ährenfusarium
4
gering bis mittel
Pseudocerosporella
6
mittel bis stark
Blattseptoria
6
mittel bis stark

Eignung

Stoppelweizen
Maisvorfrucht
+ +
Mulchsaat
+ + +
Frühsaat
Spätsaat
+ + +
Schwache Standorte
+ + +
Ökoeignung
Stoppelweizen
Maisvorfrucht
+ +
Mulchsaat
+ + +
Frühsaat
Spätsaat
+ + +
Schwache Standorte
+ + +
Ökoeignung

Geeignet als Vorfrucht für

Mais
Raps
Rüben
Mais
Raps
Rüben

Pflanzenschutz

Wachstumsreglerbedarf
+
Fungizidintensität
+ + +

Einstufung nach Beschreibender Sortenliste 2020 und eigenen Ergebnissen.

Wachstumsreglerbedarf
+
Fungizidintensität
+ + +

Einstufung nach Beschreibender Sortenliste 2020 und eigenen Ergebnissen.

Anbaugebiete

  Optimales Anbaugebiet

Produktionsziel

Hohe Marktleistung durch gute Erträge und sichere E-Qualität.

Sortentyp

Einzelährentyp mit geringer bis mittlerer Kornzahl/Ähre und mittlerer TKM mit guter Kompensationsfähigkeit.

Saatzeit / Saatstärke

Für normale bis spätere Saattermine. Kann tendenziell dünner gesät werden.

Früh: 230-250 Körner/m²
Normal: 260-300 Körner/m²
Spät: 380-450 Körner/m² 

Geringere Saatstärken bei günstigen Bodenbedingungen und auf Trockenstandorten.
Höhere Saatstärken bei ungünstigen Standortbedingungen und Tonböden.

Bestandesdichte

niedrige Ertragserwartung: 400-430 Ähren/m²
mittlere Ertragserwartung: 430-500 Ähren/m²
hohe Ertragserwartung: 450-550 Ähren/m²

Wachstumsregler

Mittlere Standfestigkeit, geringer bis mittlerer WR-Bedarf. Bei Splitting 2. Gabe nicht überziehen!

Beispiel: mittlere bis hohe Ertragserwartung/ausreichende Wasserversorgung
EC 25-29 0,8 - 1,2 l/ha CCC
EC 30/31 0,2 - 0,4 l/ha CCC

Beispiel: geringe Ertragserwartung/oft schlechte Wasserversorgung
EC 25-29 1,0-1,2 l/ha CCC

WR- Einsatz an Bestandesentwicklung, Standort, Ertragspotenzial und Witterung anpassen.

Herbizide / Fungizide

Chlortuluron (CTU) verträglich.
Hohe Fungizidintensität, Bekämpfungsschwerpunkt Mehltau, Septoria tritici und Braunrost. Auf Standorten mit häufigem Auftreten von Mehltau beim 2. Wachstumsreglertermin Fungizid mit Mehltauwirkung einsetzen. In Befallslagen höhere Anfälligkeit für Halmbruch und Gelbrost beachten. Bei Maisvorfrucht Abschlussbehandlung auf Fusarium ausrichten.

Düngung

Die Gaben sollten an Standort, Bestandesentwicklung und Ertragsziel angepasst werden. Ausgeglichene Förderung der Ertragskomponenten. Auf Hochertragsstandorten auf ausreichende N-Spätgabe achten, um den Proteingehalt abzusichern.

Bildergalerie